Ich möchte und ich wünsche mir …

Ein Essayfilm über Freund:innenschaft

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[DE]
Fünf Frauen aus unterschiedlichen Generationen sprechen über ihre platonischen Beziehungen und ihre Lebensentwürfe. Ihre Stimmen treffen aufeinander, überlagern und verdichten sich zu einem kollektiven Bild von Nähe, Zusammenhalt und Erwartungen.
Zwischen persönlichen Erinnerungen und gegenwärtigen Beobachtungen werden Freund:innenschaften im Kontext von sozialem Wandel, Individualisierung, Geschlecht und neuen Beziehungsformen sichtbar. Ein Anker jenseits klassischer Paarbeziehungen, traditioneller Kleinfamilien und normativer Strukturen – als soziales Kapital und emotionale Ressource.
Freund:innen sind Wahlverwandtschaften – nicht Zufall oder Nebensache, sondern eine zentrale Lebensform, die Zeit, Pflege und Verbindlichkeit verlangt. Der Film ist eine Einladung, Freund:innenschaft als tragende Struktur unseres Zusammenlebens stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Er fragt, wie wir füreinander da sein wollen, auf wen wir uns verlassen und welche Beziehungen wir bewusst stärken.

[EN]
Five women from different generations talk about their platonic relationships and their life plans. Their voices meet, overlap and merge into a collective image of closeness, solidarity and expectations.
Between personal memories and present-day observations, friendships become visible in the context of social change, individualisation, gender and new forms of relationships. An anchor beyond classic romantic partnerships, traditional nuclear families and normative structures – as social capital and an emotional resource.
Friends are chosen kin – not coincidence or a side matter, but a central form of life that requires time, care and commitment. The film is an invitation to place friendship more at the centre as a supporting structure of our co-existence. It asks how we want to be there for each other, on whom we rely, and which relationships we consciously strengthen.

Welchen Stellenwert haben Freund:innenschaften in deinem Leben?

Wann fühlst du dich deinen Freund:innen besonders nahe?

Sind unsere sozialen Strukturen auf Freund:innenschaften ausgerichtet?