In diesem Zine befassen wir uns mit dem digitalen Christentum. Dabei geht es beinahe ausschliesslich um die Gen Z und jüngere Menschen, da wir selbst zu der Gen Z gehören. Wir haben Berührungspunkte mit Religion im echten Leben, sehen uns aber nicht als religiös und verfolgen auch nicht aktiv religiösen Content. Das Interesse am Thema wurde vor allem über den ästhetischen und musikalischen Zugang geweckt, uns fiel ein Revival religiöser Objekte und Symbole in der Pop Kultur und in unserem näheren Umfeld auf. Bei der Recherche merkten wir, wie faszinierend das digitale Christentum ist und fokussierten uns darauf. Wir stiessen auf die wachsende christliche online Community, auf christliche Apps und auf viel KI-generiertes Material. Auch moderne Klima-Ablassbriefe und reichlich Musik fanden wir, jedoch gehen wir hier nicht näher darauf ein, dies würde den Rahmen sprengen. Unsere Perspektive ist eine kritisch-hinterfragende, unsere Intention war es jedoch nicht, über den Glauben anderer zu urteilen.
Jimena Zbinden, Philomena Maeder
2025




